
| Name: |
Imperial Distillery |
| Foto: |
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| Status: |
geschlossen, eingemottet |
| Besitzer: |
Pernod Ricard |
| Region: |
Speyside |
| Adresse: |
Carron, Morayshire, AB34 7QP |
| Internet: |
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| Besucherzentrum: |
- |
| Aussprache: |
Impíriel |
| Bedeutung: |
kaiserlich |
| Spezielles: |
- im Frühjahr wenn die Kröten laichen ziehen sie quer durch das Stillhouse zum nahegelegenen Teich |
| Techn. Angaben: |
2 Wash Stills, 2 Spirit Stills, Produktionsmenge 1.6 Mio. Liter / Jahr |
| Geographie: |
Die Brennerei Imperial liegt in Carron, nahe Aberlour, direkt am ehemaligen Bahnhof. Auf dem ehemaligen Bahndamm führt heute der Speyside Way, ein idyllischer Wanderweg quer durch die Speyside von einer Destillerie zur nächsten. In unmittelbarere Nachbarschaft, auf der anderen Seite des Flusses befindet sich die Dailuaine Destillerie, die einmal zum selben Unternehmen gehörte. |
| Geschichte: |
Die Destillerie Imperial hat eine bewegte Vergangenheit hinter sich, da sie oft geschlossen war. Begonnen hat alles im Sommer des Jahres 1898. Gegründet wurde sie von Thomas Mackenzie im Jahr des diamantenen Thronjubiläums (60. Jahr) von Queen Königin Victoria. Der Name der Destillerie sollte dies widerspiegeln. Doch der klangvolle Name verblasste schnell, da die Brennerei aufgrund der Pattison Pleite im Jahre 1900 bereits wieder schliessen musste. Gebaut wurde die Brennerei übrigens vom berühmten Charles Doig, der die Pagodendächer erfand. Da er was Besonderes aufgrund des Namens machen wollte, stattete er ein Pagodendach mit einer gewaltigen goldenen Krone aus, die darüber angebracht war. Im Jahre 1915 von einem Konsortium mit James Buchanan, John Dewar und John Walker übernommen, ging sie erst 1919 wieder in Produktion und wurde ein wenig später im Jahre 1925 an die DCL überschreiben, die sich aus diesem Konsortium gebildet hatte. Im Jahre 1926 bis 1954 wurden nur die Maltings genutzt. Im Jahre 1955 wurde sie erneuert und im Jahre 1965 von zwei auf vier Stills erweitert. Im Jahre 1985 erneut geschlossen wurde sie im Mai 1989 von Allied gekauft und wieder in Betrieb genommen produzierte sie bis 1998. Dann wurde sie zuerst mal stillgelegt und im Jahre 2000 dann für geschlossen erklärt. Das bedeutet, dass die Destillerie wohl mehr als die Hälfte ihres Daseins verschlafen hat. Inzwischen hatten sich die Besitzverhältnisse zu Allied Domecq geändert und gehört heute zum Konzern von Pernod Ricard. Im Jahre 2005 sollte sie an einen Baulöwen verkauft werden, doch Pernod Ricard besann sich eines anderen. Leider ist bisher noch kein Entscheid gefällt worden und die Zukunft leider ungewiss.
Jedes Jahr im Frühjahr ziehen übrigens Unmengen von Kröten direkt durch das Brennhaus. Sie wandern vom Hintereingang quer durch und zum Haupteingang wieder heraus. Angeblich sind die Tiere nicht in der Lage um das Gebäude zu wandern und bleiben stecken, falls ein Hindernis wie das Tor nicht geöffnet wird. Aber die Besitzer stellen sich jährlich darauf ein und meistern jeweils dieses Problem. Ein viel grösseres Problem stellt die grosse Bauweise der vier Brennblasen dar. Sie gelten mit zu den grössten der Region und fassen jeweils 36'000 Liter, egal ob Wash Still oder Spirit Still. Und das ist ihr Fluch warum sie ständig geschlossen war. Mit einer möglichen Produktionsmenge von 1.6 Mio. Liter pro Jahr gilt sie als enorm produktiv mit nur vier Brennblasen und das erschwert den flexiblen Einsatz. Deshalb wurde der Spruch geprägt: „ Entweder man stellt sehr viel Imperial her, oder gar keinen.“
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| Charakter: |
Der Single Malt Whisky ist nur einmal als Originalabfüllung mit 15 Jahren auf den Markt gekommen und ab und an auch von unabhängigen Abfüllern herausgebracht worden. Er galt so beim mittlerweile verstorbenen Whisky-Experten Michael Jackson als einer der unterbewertesten Single Malts der Speyside. Während seiner Jahre bei Allied wurde er hauptsächlich für den „Black Bottle“ Blend verwendet. Das Schild am Eingang wurde allerdings übermalt als der Blend an Highland Distillers verkauft wurde. Danach wurde er hauptsächlich für die Blends von „Ballentines“ verwendet, dessen Logo noch heute das übermalte Schild ziert. Vom Stil her ist er meist recht süsslich und kraftvoll, manchmal mit ein wenig Rauch versehen. |

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